Google: SEO bleibt die beste Grundlage für die KI-Suche
Google hat erneut erklärt, dass gute SEO gleichbedeutend sei mit guter GEO: 'Good SEO is good GEO'. Wichtig sei zum Beispiel, Non-Commodity-Content zu erstellen.
Google betont erneut, dass gute SEO die beste Weise sei, auch in der KI-Suche präsent zu sein. In eimem Beitrag schreibt Brendon Kraham, VP für Search & Commerce in den Global Ads Solutions, wer solide Suchmaschinenoptimierung betreibe, sei damit auch für die KI-Suche gut aufgestellt.
Durch KI-Funktionen wie AI Mode und AI Overviews suchen Menschen laut Google so viel wie nie. Im letzten Quartal verzeichnete der Konzern ein Allzeithoch bei den Suchanfragen.
Laut Kraham laufen die generativen Funktionen auf denselben Ranking- und Qualitätssystemen wie die klassische Suche. Sie ziehen ihre Inhalte aus dem bestehenden Suchindex. Das Fundament bleibt also dasselbe.

Vergiss die neuen Abkürzungen
GEO, AEO, LLM SEO: Für jede neue KI-Funktion taucht ein neues Kürzel auf. Der AI Mode basiere auf den Kern-Rankingsystemen, und Techniken wie Query Fan-out sorgen dafür, dass Google eine breite Auswahl an hilfreichen Links zeigt. Gute SEO sei damit eine wichtige Basis für die KI-Suche. Es sei damit nicht nötig, auf irreführende Techniken zu setzen.
Schreibe für Menschen, nicht für Bots
Keyword-Stuffing und das Chunking von Texten sind laut Kraham nicht notwendig. Googles Systeme verstehen Sprache wie ein Mensch. Auch der Aufbau von gekauften oder gestellten Erwähnungen bringe nichts: Die generativen Funktionen würden ohnehin das zeigen, was im Netz über ein Produkt gesagt wird, in Blogs, Videos und Foren. Wer dort mitmischt, sollte frische Inhalte liefern, für die nur die eigene Marke steht.
Kraham betont außerdem: Spezielle KI-Dateien wie llms.txt brauche Google Search nicht. Wer darauf verzichte, habe den Kopf frei für Arbeit, die wirklich etwas bringt.
Die eigene Perspektive
Wichtig ist der eigene Blickwinkel. Ein lokales Geschäft für Laufschuhe könnte etwa ein ausführliches Video erstellen, in dem analysiert wird, warum der Schuh eines Kunden kaputtgegangen ist. Das sei besser als „Die 10 besten Tipps für …"-Artikel. Solche Inhalte kann niemand sonst schreiben. Genau das ist der Vorteil.
Für Produkte und lokale Angebote nennt Kraham zwei konkrete Hebel. Über das Merchant Center und das Google Unternehmensprofil tauchen Produkte und Dienstleistungen in KI-Antworten genauso auf wie in den übrigen Suchergebnissen.
Website nicht vernachlässigen
Guter Content allein reicht laut Kraham nicht. Eine Website müsse auf allen Geräten gut aussehen, schnell laden und den Hauptinhalt klar erkennbar machen. Passende Videos und Bilder helfen zusätzlich, weil Google solche Elemente in den Ergebnissen hervorheben kann.
Der Grund: Wer über eine KI-Antwort auf deine Seite kommt, ist oft schon gut informiert und nah an der Kaufentscheidung. Eine schwache Seite verpasse genau diesen wichtigen Moment. Kraham verweist auf Googles Leitfaden zur KI-Optimierung und betont, dass alles, was den KI-Funktionen helfe, auch echten Besuchern zugutekomme.
Keine Ablenkung durch Schein-Metriken
Google bewertee keine SEO-Tools oder Anbieter von Drittanbietern und gebe ihnen keinen Zugang zu internen Kennzahlen. Wer seinen Erfolg an solchen Werten festmache, messe an der falschen Stelle. Der Rat: Fokus setzen auf das, was zählt, also auf Leads, Verkäufe und Anmeldungen.
Wichtig in diesem Zusammenhang: Die Search Console erhält einen Bericht, der Impressionen aus den KI-Funktionen zeigt. Händler finden im Merchant Center ein Reporting dazu, wie ihre Produkte in den generativen Funktionen auftauchen. Weitere Kennzahlen sollen mit der Zeit dazukommen.
Bewertung
Die hier getroffenen Empfehlungen beziehen sich auf Google. Das Spektum der KI-Systeme ist allerdings weitaus größer und umfasst Dienste wie ChatGPT, Perplexity und Claude, die nach anderen und eigenen Regeln funktionieren. Zwar gibt es auch hier eine mehr oder weniger ausgeprägte Verbindung zu den Suchergebnissen von Google, aber es kommen weitere Faktoren hinzu, die von der technischen Erreichbarkeit der Inhalte für die KI-Bots über die fehlende Unterstützung von JavaScript bis hin zu inhaltlichen Besonderheiten reichen, indem zum Beispiel manche KI-Systeme bestimmte Websites und Plattformen bevorzugen, auf denen man präsent sein sollte, um sichtbar zu sein.
So bleibt die Feststellung, dass gute SEO wichtig und sogar unverzichtbar für gute GEO ist, dass dies alleine aber nicht reicht und man den eigenen Werkzeugkasten ständig erweitern und anpassen muss.
{lpoadposition newsletter}

























