Google zum Optimieren von Webseiten in Zeiten des Agentic Web: 'Die meisten Prinzipien werden wohl bleiben.'
Webseiten werden in Zeiten des Agentic Web wohl nach ähnlichen Prinzipien wie heute erstellt, mein John Müller von Google. Im Zentrum müssen weiterhin die menschlichen Nutzer stehen.
Das Web verändert sich. Immer mehr KI-Agenten landen als Besucher auf Websites und sammeln dort Informationen, oder führen sogar Transaktionen wie Käufe durch.
Bedeutet das, dass sich Websites zukünftig ändern und an die Bedürfnisse der KI-Agenten anpassen müssen? Google hatte dazu erst kürzlich einen Leitfaden veröffentlicht. Darin wird zum Beispiel empfohlen, semantisches HTML zu verwenden, verdeckende Overlays zu vermeiden oder Eingabefelder miteinander zu verknüpfen. Vieles davon orientiert sich an den Grundsätzen der Barrierefreiheit. Im Grunde sind Empfehlungen, die auch schon vor der Zeit der KI-Agenten gültig waren.
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Wird es also überhaupt Änderungen geben? Nach Auffassung von John Müller sei eine Website, die nützlich für menschliche Nutzer sei, auch nützlich für KI-Browser. Natürlich würden sich manche Details weiterentwickeln und auch neue Grundlagen entwickeln, etwa, dass man nicht blind alle agentischen Browser blockiere. Am Ende gehe es aber immer noch um die Nutzer.
Während sich das so anhört, als werde sich zukünftig nur recht wenig ändern, sprechen andere bei der Optimierung für KI-Agenten schon von einer ganz eigenen Disziplin, der AEO (für Agentic Engine Optimization). Ob wir aber schon wieder eine neue Abkürzung benötigen, oder ob das Mitdenken für KI-Agenten zukünftig einfach ein selbstverständlicher Bestandteil der Optimierung von Webseiten ist, wird sich zeigen.


























