Sistrix zu den neuen Goto-Links von Google: 'Messung wird teurer, aber nicht verhindert'
Bild KI-generiert
Die Umstellung der Verlinkung von Google Suchergebnissen auf sogenannte Goto-Links verhindert laut Sistrix nicht die Messung, macht sie allerdings teurer.
Google stellt derzeit die Verlinkung seiner Suchergebnisse um: Statt direkt auf die Ziel-Webseiten zeigen die Links jetzt auf sogenannte Goto-Links, die unter einer Google Domain laufen. Erst von dort gelangt man weiter auf die eigentliche Ziel-URL.
Für SEO-Tools ist das eine Herausforderung. Bei Sistrix ist man sich dieser Umstellung bereits seit mehreren Wochen bewusst. Johannes Beus schrieb dazu auf LinkedIn, man löse die Adressen bereits zu den echten Zielen auf und sei dabei, dies zu skalieren. Jede aufgelöste URL koste dabei einen zusätzlichen Request. Die Messung von Suchergebnissen werde dadurch komplexer und teurer, aber es verhindere sie nicht. Die Aktualisierungszyklen würden in den kommenden Tagen voraussichtlich etwas langsamer als gewohnt, wobei das nichts an der Vollständigkeit und der Vergleichbarkeit der Daten ändere.
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Die Maßnahmen würden sich ohnehin in erster Linie gegen Wettbewerber von Google wie ChatGPT richten, die Google Ergebnisse nutzen wollen. Wichtiger sei jedoch die Veränderung der Suchergebnisse an sich - zum Beispiel durch die KI-generierten Antworten, die organische Treffer teilweise verdrängen.
Google geht in letzter Zeit verstärkt gegen das Scrapen seiner Suchergebnisse vor, was die Klage gegen SerpAPI exemplarisch zeigt.
Insgesamt wird es ein Katz-und-Maus-Spiel bleiben: Google erschwert das automatische Erfassen von Suchergebnissen, und Drittnutzer passen ihre Systeme an, um weiterhin die wertvollen Inhalte von Google nutzen zu können.
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