Neue Untersuchung zeigt 5 SEO-Erfolgsfaktoren: Ohne Fleiß kein Preis
Eine neue Untersuchung zeigt, dass Google zunehmend das belohnt, was Künstliche Intelligenz nicht einfach replizieren kann.
Eine Auswertung von Zyppy mit über 400 Websites, die in den letzten 12 Monaten entweder deutlich Traffic gewonnen oder verloren haben, macht klar: Oft erhoffen sich Website-Betreiber eine Lösung durch technische SEO-Anpassungen, während in Wahrheit das Geschäftsmodell, die Nutzererfahrung oder die Content-Produktion über Gewinn oder Verlust entscheiden.
Nachfolgend sind die fünf Erfolgsfaktoren zusammengefasst, die aufzeigen, was die Gewinner-Websites anders machen.
Hinweis: Auch wenn die Korrelationen in den einzelnen Fällen recht hoch sind, bleiben es Korrelationen, die nicht zwingend auf kausale Zusammenhänge schließen lassen.
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1. Ein Produkt oder eine Dienstleistung als Kernangebot
Korrelation: 0,391
Der am stärksten korrelierende Faktor für den Erfolg bei Google ist nach den Ergebnissen der Untersuchung das Anbieten eigener Produkte oder Dienstleistungen. Websites, die das tun, gehören deutlich öfter zu den Gewinnern (70,2 %) als zu den Verlierern (34,6 %). Dabei muss es sich nicht zwingend um physische Güter handeln; auch Dienstleistungen, digitale Güter oder Abonnements sind äußerst erfolgreich. Reine Affiliate-, Informations- und Nachrichten-Seiten zählen dagegen häufiger zu den Verlierern. Es ist dabei wichtig, dass dieses Angebot ein zentraler Bestandteil des Geschäftsmodells ist und nicht nur ein hastig hinzugefügtes Add-on.
2. Den Abschluss von Aufgaben ermöglichen
Korrelation: 0,381
Erfolgreiche Websites zeichnen sich dadurch aus, dass Nutzer die Aufgabe, die ihrer Suche zugrunde liegt, direkt auf der Seite abschließen können. Bei vielen Verlierer-Websites finden Nutzer zwar gute Informationen vor, müssen jedoch die Seite wechseln, um tatsächlich aktiv zu werden. Selbst wenn eine Seite nichts verkauft, kann sie den Abschluss von Aufgaben ermöglichen, indem sie nützliche Werkzeuge oder Daten bereitstellt. Beispiele daür sind interaktive Tools, Rechner, durchsuchbare Datenbanken, Quizze oder Buchungssysteme. Das Ziel sollte sein, den nächsten Schritt der Customer Journey selbst zu kontrollieren.
3. Proprietäre Assets
Korrelation: 0,357
Ein weiterer starker Erfolgsfaktor ist der Besitz von Inhalten und Werten, die andere Seiten nicht leicht kopieren können. Diese proprietären Assets können einzigartige Produkte, spezielle Datenbanken, nutzergenerierte Inhalte, eigene Software, aggregierte Rezensionen oder originäre Forschung sein. Für viele Website-Betreiber ist es ein sinnvoller erster Schritt, bereits vorhandene interne Daten oder Informationen systematisch in solch ein einzigartiges Asset zu verwandeln.
4. Ein enger thematischer Fokus
Korrelation: 0,250
Websites mit einem sehr engen, spitz zulaufenden Themenspektrum performen besser. Die Gewinner-Websites sind oft tief in einer Nische verankert und behandeln ein einziges, enges Thema mit herausragender Expertise. Seiten, die dagegen ein sehr breites Themenspektrum oder lose verbundene Kategorien wie Wirtschaft, Kultur und Unterhaltung gleichzeitig abdecken, zählen häufiger zu den Verlierern.
5. Eine starke Marke aufbauen
Korrelation: 0,206
Eine starke Marke ist ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil. Gewinner-Websites werden oft gezielt von Nutzern über markenbezogene Suchanfragen gefunden. Es reicht nicht aus, nur bekannt zu sein; die Nutzer müssen die Website aktiv als direkte Anlaufstelle nutzen wollen. Das bedeutet, dass das Marketing sich nicht nur auf Keywords, sondern verstärkt auf den Aufbau der eigenen Kernwerte –wie das Unternehmen selbst, Gründer oder spezifische Produkte konzentrieren muss.
Mehr Merkmale, mehr Erfolg
Ein einzelnes dieser Merkmale reicht oft nicht aus, um dauerhaft erfolgreich zu sein. Die Daten zeigen eindeutig, dass die Erfolgsfaktoren gemeinsam wirken. Je mehr dieser Eigenschaften eine Website kombiniert, desto dramatischer steigt ihre Erfolgsquote an.
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Anzahl der vorhandenen Merkmale |
Erfolgsquote (Win Rate) |
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0 Merkmale |
13,5 % |
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1 Merkmal |
15,4 % |
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2 Merkmale |
22,0 % |
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3 Merkmale |
30,7 % |
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4 Merkmale |
68,1 % |
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5 Merkmale |
69,7 % |
Fazit
Reiner Massen-Content, sogenannter Commodity Content, verliert zunehmend an Bedeutung. Wer auch in Zukunft in den Suchergebnissen gewinnen möchte, muss sich als echte Anlaufstelle positionieren, eine eigene Marke aufbauen und einzigartige Problemlösungen anbieten, die sich nicht einfach reproduzieren lassen.
























