Google kann eingereichte Spam-Reports jetzt für manuelle Maßnahmen gegen Websites nutzen
Google kann von Nutzern eingereichte Spam-Reports jetzt verwenden, um manuelle Maßnahmen gegen Websites zu verhängen. Das war vorher noch anders. Website-Besitzer erhalten von Google die Spam-Reports.
Bisher verwendete Google nach eigener Aussage von Nutzern eingereichte Spam-Reports nicht, um direkte Maßnahmen gegen einzelne Websites zu ergreifen, sondern lediglich dazu, die eigenen Algorithmen zu verbessern.
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Das hat sich geändert: Wie Google ausdrücklich mitteilt, können Spam-Reports jetzt auch als Grundlage für manuelle Maßnahmen genutzt werden. Diese Änderung veröffentlichte Google auf seiner Updates-Seite:

Auf der Seite zum Einreichen von Spam-Reports ist jetzt der Hinweis zu sehen, dass eine Meldung von Spam für manuelle Maßnahmen gegen die betreffenden Websites verwendet werden kann. Wenn das geschieht, erhält der Besitzer der Website den wörtlichen Spam-Bericht, damit er besser den Kontext der manuellen Maßnahme verstehen kann. Persönliche Informationen werden nicht hinzugefügt. Wer allerdings anonym bleiben möchte, sollte keine persönlichen Informationen in das Freitextfeld schreiben.
"Google may use your report to take manual action against violations. If we issue a manual action, we send whatever you write in the submission report verbatim to the site owner to help them understand the context of the manual action. We don't include any other identifying information when we notify the site owner; as long as you avoid including personal information in the open text field, the report remains anonymous."

Ist das eine gute Nachricht? Zunächst einmal steigen damit die Chancen, dass Spam und störende Praktiken im Netz abnehmen dürften. Dazu gehört auch das von Google ab Juni sanktionierte Back Button Hijacking. Ein wenig Sorge macht dagegen, dass Google damit das Denunzieren von Websites, etwa denen von Wettbewerbern, fördert.
























