Google ändert Umgang mit Bestenlisten: Wer sich selbst auf Platz 1 stellt, wird durch Empfehlung der Konkurrenten bestraft
Google hat offenbar einen wichtigen Wechsel im Umgang mit Bestenlisten vollzogen: Wer sich selbst auf den ersten Platz setzt, wird von Google nicht mehr erwähnt. Dafür wohl aber die Wettbewerber.
Schon zu Beginn dieses Jahres hatte es Anzeichen dafür gegeben, dass Websites mit eigennützigen Listicles, also mit selbst erstellten Bestenlisten, um sich dort selbst auf Platz eins zu setzen, Rankingverluste erlitten haben.
Jetzt sieht es so aus, als habe Google eine wichtige Änderung im Umgang mit solchen Bestenlisten vorgenommen: Diejenigen, die ihr Unternehmen nach vorne stellen, werden in den Google AI Overviews einfach nicht mehr erwähnt. Das zeigt das folgende Beispiel für die Suche nach "best membership management software" (Google USA). Zwar wird der Beitrag von Outseta zitiert, allerdings wird der Anbieter, der sich selbst im Beitrag als erstes nennen, in der Antwort nicht erwähnt.

Lily Ray geht davon aus, dass Google solche Listicles verwende, um etwas über die Wettbewerber in einer Branche zu lernen. Diejenigen, die sich selbst nach vorne stellen, werden aber dadurch abgestraft, dass zwar ihre Konkurrenten genannt werden, sie selbst jedoch nicht.
Auf den deutschsprachigen Suchergebnisseiten ließ sich das so noch nicht reproduzieren. Hier wurden in Stichproben auch weiter die Anbieter in den AI Overviews genannt, die sich selbst in den Bestenlisten vorne platziert haben.

























