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WeiterleitungRedirect-Ketten, also mehrere Weiterleitungen hintereinander, können zu Verzögerungen beim Laden einer Webseite führen und sollten besonders im Hinblick auf mobile Nutzer vermieden werden.

Redirect-Ketten entstehen, wenn von der ursprünglich aufgerufenen URL bis zur endgültigen URL der Zielseite mehrere Weiterleitungen durchlaufen werden müssen. Das passiert zum Beispiel, wenn ein Nutzer einen Link anklickt, der auf die HTTP-Version einer URL ohne 'www' zeigt und er danach zunächst auf die 'www'-Version und zuletzt auf HTTPS weitergeleitet wird. Auch bestimmte Tracking-Tools nutzen Redirects.

Google kann zwar mehrere hintereinander geschaltete Redirects vearbeiten, aber nach vier oder fünf Redirects ist auch für den Googlebot Schluss. Und auch weniger Redirects können ein Problem sein, denn jede Weiterleitung benötigt Zeit - das kann je nach Leistung des Servers bis zu einer Sekunde pro Schritt sein.

Insbesondere im Hinbick auf mobile Nutzer sollte man Redirect-Ketten, vermeiden, denn im mobilen Netz benötigen die Weiterleitungen meist noch mehr Zeit. Darauf hat jetzt John Müller von Google per Twitter hingewiesen:

 

Google: Redirect-Ketten vor allem mobil vermeiden 

 

Zu lange Redirect-Ketten können also nicht nur das Crawlen einer Webseite durch Google beeinträchtigen, sie stellen auch ein Problem für die Usability dar. Aus diesem Grund sollte versucht werden, hintereinander geschaltete Redirects zu vermeiden. Dabei können auch viele der bekannten Onpage-SEO-Tools helfen.

 

Titelbild: Copyright bofotolux - Fotolia.com

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

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Laut Gary Illyes von Google sollte man Redirects nach Möglichkeit dauerhaft bestehen lassen und nicht entfernen. Das helfe den Nutzern der Website.

Fehlermeldungen von SEO-Tools, in denen die Verwendung eines 302-Redirects anstelle einer 301-Weiterleitung kritisiert wird, kann man laut John Müller von Google getrost ignorieren.

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