SEO-News

SEO-NewsEine Suche geht, eine neue Suche kommt – das könnte das Motto der SEO-Woche 28 sein. Als neues Suche-Produkt wird die Graph Search von Facebook ausgerollt – allerdings zunächst nur für Nutzer der US-amerikanischen Sprachversion. Verabschiedet hat sich dagegen leise AltaVista, das in die ewigen Suche-Jagdgründe eingangen ist. Und noch ein neues Suche-Produkt könnte bald interessant werden – die Smart Search genannte Suche in Windows 8.1 durchsucht neben dem WEB auch das lokale System des Nutzers und wird auch Anzeigen aus Bing und Yahoo! einblenden. Dazu noch Tipps, wie man die Kundenzufriedenheit mit Webseiten erhöhen kann - einer der wichtigsten Rankingfaktoren.

 

 

Facebook Graph Search kommt

Facebook-Logo

Bereits im Januar dieses Jahres hatte Facebook seine neue Suche mit dem Arbeitstitel Graph Search vorgestellt. Nun ist es soweit, und die Suche wird nach und nach ausgerollt – zunächst einmal nur für die amerikanischen Nutzer und jeden, der die US-amerikanische Sprachversion nutzt. Deutschland und andere Länder folgen dann etwas später.

Suchergebnis bei der Facebook Graph Search

Das Besondere an der Graph Search ist, dass mit ihr gezielte Personensuchen möglich sind. Durch die Kombination mehrerer Filterkriterien wie Wohnort, Geschlecht oder Altersgruppe lassen sich präzise Abfragen gestalten. Umso wichtiger wird es in Zukunft sein, auf die richtige Konfiguration der Privatsphäre-Einstellungen im eigenen Facebook-Konto zu achten, um nicht ungewollt zum Suchergebnis zu werden.

 

SEO-Faktor Nummer 1: Kundenzufriedenheit

Gebetsmühlenartig weist Google darauf hin, dass Webseiten für die Nutzer und nicht für die Suchmaschinen optimiert werden sollten. Und es zeigt sich mehr und mehr, dass die Kundenzufriedenheit eine wichtige Rolle für das Ranking von Webseiten in den Suchmaschinen spielt.

Eine ausführliche Darstellung des Einflussfaktors „Kundenzufriedenheit“ auf das Ranking gab es in dieser Woche auf MOZ. Darin wird zum Beispiel das so genannte „Pogosticking“ beschrieben. Von Pogosticking spricht man, wenn die Nutzer nach dem Klick auf ein Suchergebnis nur kurz auf der Zielseite bleiben, dann zum nächsten Treffer wechseln und so weiter - ein ständiges Hin- und Herspringen zwischen SERP und Ergebnisseiten also. Die Verweildauer auf einer Zielseite ist eines der Kriterien, durch die sich Kundenzufriedenheit ausdrücken kann. Selbstverständlich muss angemerkt werden, dass die als optimal angesehene Verweildauer auch von den jeweiligen Inhalten abhängt. Wer zum Beispiel schnell die gewünschte Information auf einer Zielseite findet und gleich zu den Suchergebnissen zurückkehrt, kann dennoch zufrieden sein.

Auch auf Panda geht der Beitrag ein. Googles Panda-Updates dienen vor allem dazu, solche Seiten abzuwerten, deren Inhalte als qualitativ nicht hochwertig angesehen werden. Der Beitrag gibt auch Tipps dazu, wie die Kundenzufriedenheit gesteigert werden kann – etwa durch das Entfernen von Barrieren wie unnötige Logins oder auch durch eine Verbesserung der Ladezeiten.

 

Anzeigen aus Yahoo! und Bing werden in die Windows 8.1 Smart Search integriert

Bing und Yahoo!

Mit dem neuen Windows 8.1 kommt eine Funktion daher, die das Suchen im Web, auf dem eigenen Rechner, in Apps und in der Cloud in sich vereinigt. Die so genannte Smart Search wird aber noch mehr enthalten: Anzeigen aus Bing und Yahoo! werden ebenfalls Bestandteil sein, wie David Pann, General Manager Search Network bei Microsoft, im Bing-Ads-Blog schreibt:

 

“The Bing Ads platform will be available in Windows 8.1 Smart Search which was released last week in the Windows 8.1 preview.”

 

Die Anzeigen können Previews von Webseiten enthalten. Außerdem wird es Sitelinks, Ortsangaben und Anruf-Erweiterungen geben.

Anzeigen von Bing und Yahoo in der Smart Search von Windows 8.1

 

Geänderte Syntax von Suchanfragen durch Sprachsuche

Google-News

Wie sich die Zusammensetzung von Suchanfragen durch die natürliche Sprache geändert hat, erläutert Matt Cutts in einem aktuellen Videobeitrag. Interessant sind drei Faktoren:

  • Die Nutzer verwenden in sprachlichen Suchanfragen häufiger Redewendungen und drücken sich weniger in klar definierten Keywords aus.
  • Auch die Verwendung von logischen Operatoren wie Und-Verknüpfungen kommt seltener vor.
  • In der Sprachsuche werden meist mehr Informationen geliefert als bei der Eingabe von Suchanfragen per Textfeld.

Gerade der erste und der dritte Faktor führen auch zu einem Umdenken bei den Suchmaschinenbetreibern. Das reine Keyword-Denken muss sich hin zu einem semantischen Verständnis größerer Texte entwickeln. Die zusätzlichen Informationen, die per Spracheingabe vom Suchenden zur Verfügung gestellt werden, sollten zu einer wachsenden Menge von Suchergebnissen führen, weil ein Plus an Informationen auch die Möglichkeiten zum Auffinden passender Ergebnisse verbessert.

Diese Entwicklung ist in engem Zusammenhang mit einem aktuellen Google-Patent zu sehen, das sich mit parameterlosen Suchanfragen befasst. Hier geht es um Suchanfragen, deren Intention sich aus dem jeweiligen Kontext wie etwa dem Aufenthaltsort des Nutzers bestimmt.

 

AltaVista abgeschaltet

AltaVista

Viele werden es nicht gewesen sein, die etwas von der Abschaltung von AltaVista mitbekommen haben. Yahoo! als Eigentümer zumindest hat nicht viel Wirbel veranstaltet. Seit Montag, den 08.Juli ist AltaVista nun also Geschichte. Immerhin war der Dienst ein Meilenstein in der Entwicklung der Suchmaschinen. Mal sehen, wer sich in einigen Jahren noch daran erinnern kann.

 

Google Patent „Parameterless Searches“ – die Suche der Zukunft ist parameterlos

Google-News

Die Suche der Zukunft kommt ohne Parameter aus – das könnte man aus einem aktuellen Google-Patent ableiten. Im Grunde geht es darum, aus bestimmten Kontextinformationen des Suchenden die Intention zu verstehen, die hinter seiner Suchanfrage steckt. Wenn man beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit ist und wissen möchte, ob man rechtzeitig ankommt, könnte aus der Kombination aus aktueller Position, Verkehrsmeldungen und Einträgen im Kalender eine Prognose zur Pünktlichkeit abgeleitet werden, ohne dass konkret gefragt werden muss. Ein Knopfdruck oder Schütteln des Smartphones genügt, und man erhält die Antwort auf die Frage.

Die Verwendung von Kontextinformationen findet bereits heute in der Suche Verwendung – man denke nur an die Auswertung der IP-Adresse zur Bestimmung der Position oder an die Berücksichtigung des bisherigen Such- und Klickverhaltens. All das kommt bereits in der Universal-Search zum Einsatz.

 

Umfassende Einführung in Mobile Technische SEO

Mobile SEO

Eine wirklich schöne und umfassende Einführung in die wichtigsten Begriife der mobilen SEO liefert ein Artikel auf Search Engine Land. Zu Beginn wird erst einmal unterschieden, welche Möglichkeiten es gibt, unterschiedliche Seiten für unterschiedliche Geräte auszuliefern:

Repsonsive Design: Es wird im Grunde stets derselbe Code ausgeliefert. Die Darstellung unterscheidet sich jedoch je nach Client. Diese Variante eignet sich vor allem für solche Seiten, deren Quellcode nicht zu groß für mobile Geräte ist, so dass auch auf Smartphones eine ausreichende Ladegeschwindigkeit sichergestellt werden kann. Es gibt nur eine URL pro Seite für alle Geräte.

Dynamic Serving: Bei dieser Variante wird schon serverseitig erkannt, welches Gerät anfragt. Je nach Gerät werden angepasste Inhalte passend für das jeweilige Gerät ausgeliefert. Damit ist diese Lösung vor allem in denjenigen Fällen sinnvoll, wenn der volle Umfang des Desktop-Codes die mobile Darstellung zu sehr verlangsamen würde.

Mobile URLs: Diese Lösung wurde vor allem in der Anfangszeit des mobilen Webs verwendet und sieht eine völlige Trennung der URLs und Seiten für Desktop und den mobilen Gebrauch vor. Doch auch heute noch kann die saubere Trennung zwischen verschiedenen Seitenvarianten ein sinnvoller Weg sein.

Gerade für die letztere Variante gibt es im vorliegenden Beitrag einige Tipps – zum Beispiel zu den Themen Redirects bei mobilen URLs oder zu Meta-Daten.

Bild (C) F. Gopp / pixelio.de

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

SEO-Experte.
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In den geleakten Dokumenten zu den Google Rankingfaktoren findet man Hinweise darauf, dass nur Links von Seiten gewertet werden, die Klicks erhalten.

Es gibt einen neuen Leak zu Google Ranking-Faktoren. Dabei zeigt sich zum Beispiel, dass Nutzerinteraktionen wie Klicks durchaus Einfluss auf die Rankings nehmen können.

Warum es wenig bringen würde, alle Rankingfaktoren zu nennen, hat jetzt Danny Sullivan von Google erklärt. Und seine Begründung ist durchaus nachvollziehbar.

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