KI-Tracking: Bing weist den Weg
Mit der Einführung des AI Trackings in den Bing Webmaster Tools wird deutlich, worauf es bei der Messung des KI-Erfolgs ankommt. Bleibt zu hoffen, dass Wettbewerber und Tool-Anbieter sich daran orientieren.
Die Bereitstellung des AI Trackings in den Bing Webmaster Tools hat für viel Aufmerksamkeit gesorgt, und das zu Recht. Mit nur wenigen Ergänzungen ist es jetzt nämlich möglich, einen Einblick in die KI-Leistung der eigenen Website zu erhalten.
So kann man zum Beispiel sehen, wie viele URLs der Website über die Zeit als URL in den KI-Antworten von Bing und Microsoft Copilot angezeigt wurden. Die Veränderung über die Zeit ermöglicht Rückschlüsse über die Entwicklung der KI-Sichtbarkeit. Man sieht auch, welche URLs besonders wichtig für die KI-Präsenz sind.

Gut ist auch eine zusammenfassende Übersicht der Anfragen, die zu einer Citation in der KI geführt haben. Microsoft erklärt, dass es sich hierbei um thematische Zusammenfassungen handelt. Es wäre aufgrund der Vielzahl verschiedener Anfragen auch nicht sinnvoll, diese einzeln im Detail anzuzeigen. So können zum Beispiel verschiedene Prompts und Anfragen rund um das Thema Solarenergie wie "Welche Leistung sollten Solarpanels liefern" oder "Günstige Anbieter von Solarpanels" unter "Solarenergie" zusammengefasst werden. Auf diese Weise entsteht eine gelungene Kombination aus aggregierten Daten und der nötigen Detailtiefe. Anders wäre ein sinnvolles KI-Tracking wohl auch kaum möglich.
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Keine Angaben zu Klicks
Doch auch das AI Tracking in den Bing Webmaster Tools ist nicht perfekt. So gibt es zum Beispiel keine Informationen über die Anzahl der Klicks, welche die KI-Ergebnisse geliefert haben. Das wiederum könnte eine Vorlage sein, die auch Google in der Search Console umsetzen könnte. Google weigert sich bisher, separate Daten zur KI-Leistung von Websites in der Search Console bereitzustellen. Das wohl auch aus dem Grund, dass Google befürchtet, eine geringe Zahl von Klicks könnte zu Diskussionen führen. Eine Darstellung wie bei Bing ohne Klicks könnte auch für Google einen möglichen Weg darstellen.
Und auch Anbieter von KI-Tracking-Tools können sich an den Bing Webmaster Tools orientieren. Eine zusammenfassende Darstellung mit den wichtigsten Daten kann manchmal hilfreicher sein als eine zu detaillierte Präsentation auf Ebene einzelner Prompts, die nur wenig Rückschlüsse erlaubt.

























