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SEO-News

Bericht: Google könnte Maßnahmen gegen Site Reputation Abuse in Europa einstellen

Christian Kunz
07. Mai 2026
Zuletzt aktualisiert: 07. Mai 2026
Google Gelbe Karte

Google könnte das Einbinden von Inhalten Dritter auf Websites zu Rankingzwecken (Parasite SEO) in Europa wieder erlauben. Es gibt Berichte darüber, dass die bisher bestehenden Maßnahmen gegen Site Reputation Abuse eingestellt werden könnten.

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Die Google Suche in Europa steht möglicherweise vor einer wichtigen Änderung: Wie Reuters berichtet, könnte Google die Spam-Richtlinie in Europa ändern und das Einbinden von Inhalten von Inhalten Dritter auf Websites zu Rankingzwecken wieder erlauben. Das untersagt bisher die Richtlinie gegen das sogenannte Site Reputation Abuse.

Seit Anfang 2025 verhängt Google auch in Deutschland manuelle Maßnahmen gegen Websites, wenn sie Inhalte von Drittanbietern einbinden, die das Ziel haben, die Stärke der Domain zu nutzen und damit bessere Rankings zu erzielen. Lange Zeit nutzten das zum Beispiel News-Websites und integrierten unterhalb der Domain in separaten Verzeichnissen oder Subdomains Gutschein-Portale oder andere Affiliate-Angebote.

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Wie Reuters schreibt, hatten sich verschiedene Verlage gegen diese Richtlinie beschwert. Das veranlasste die Europäische Kommission, im November eine Untersuchung im Rahmen des Gesetzes über digitale Märkte (Digital Markets Act, DMA) einzuleiten. Der DMA soll die Macht der großen Tech-Konzerne einschränken.

Demnach hat Google Änderungen vorgeschlagen, um den DMA-Anforderungen zu entsprechen. Interessierte Parteien haben bis nächste Woche Zeit, Feedback zu diesem Vorschlag abzugeben. Google erklärte, man stehe in konstruktivem Austausch mit der Kommission.

„Unsere Priorität ist es, die Suchergebnisse für die Nutzer hilfreich und nützlich zu halten und sie vor täuschenden Praktiken wie ‚Parasite SEO‘-Spam zu schützen, die das Internet untergraben“, wird ein Sprecher von Google zitiert.

Laut EU-Kommission beeinträchtigt diese Richtlinie direkt eine gängige und legitime Art der Monetarisierung für Verlage. Verstöße gegen den DMA können Unternehmen Bußgelder von bis zu 10 % ihres weltweiten Jahresumsatzes kosten.

Es ist also durchaus möglich, dass es in den Google Suchergebnissen in der nächsten Zeit wieder mehr Parasite-SEO-Inhalte geben wird.

Christian Kunz

Von Christian Kunz

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