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SEO Chess

SEO und Schach haben viel gemeinsam. Von der Notwendigkeit einer übergreifenden Strategie bis hin zu den verschieden Figuren bzw. Einflussfaktoren zeigen sich verblüffende Ähnlichkeiten. Wodurch zeichnet sich SEO Chess aus?


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Das Wichtigste in Kürze

  • Sowohl in der SEO als auch im Schach ist es wichtig, eine Strategie zu haben. Vorausdenken unverzichtbar.
  • Auf dem Weg zum Ziel benötigt man die Zusammenarbeit verschiedener Figuren bzw. Faktoren.
  • Es gibt stärkere und schwächere Figuren bzw. Faktoren.
  • Auch vermeintlich schwache Figuren bzw. Faktoren spielen eine Rolle und können sogar letztendlich entscheidend sein.

 

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Was ist das Ziel von SEO Chess?

Das Ziel beim SEO Chess besteht darin, das Spiel zu gewinnen bzw. den Gegenspieler „Schachmatt“ zu setzen. Das heißt natürlich nicht, dass andere Websites dem Erdboden gleichgemacht werden sollen. Es geht lediglich darum, sie aus dem Felde zu schlagen – sprich, sie von der angestrebten Position auf den Suchergebnisseiten zu verdrängen, und zwar dadurch, dass man die besten Inhalte und die beste Qualität für die Seitenbesucher bietet. Und statt von „Gegenspielern“ sollte besser von Mitbewerbern gesprochen werden, die natürlich ihrerseits versuchen, auf die Top-Plätze zu gelangen und ihre Mitbewerber zu verdrängen.

Der Einfachheit halber und um das Bild vom Schachspiel nicht zu kompliziert werden zu lassen, beschränkt sich Zuschreibung von SEO-Erfolg im SEO Chess auf das Erreichen guter Rankings, obwohl SEO viel mehr ist und sich auch und vor allem an den erreichten Conversions messen lassen muss.

Unverzichtbar: eine gute Eröffnung und eine Strategie zu haben

Ohne eine gute Eröffnung kann man ein Schachspiel kaum gewinnen. Das gilt auch im SEO Chess: Sei es eine neue Website oder nur das Anlegen eines neuen Artikels: Man sollte sich vorab genau überlegen, wohin die Reise gehen soll, welche Ziele man erreichen will und wie man diese zu erreichen gedenkt.

Möchte man eine neue Website anlegen, sollte vorher klar sein, welche inhaltliche Struktur sie haben soll, welche Zielgruppen es gibt und welche Inhalte für die Zielgruppen geeignet sind. Natürlich sollte auch bekannt sein, welche Wettbewerber es gibt und welche Chancen bestehen, für bestimmte Keywords und Themen in den Suchergebnissen von Google nach vorne zu kommen.

All das bestimmt die ersten Züge, aber auch den weiteren Verlauf des Spiels. Dabei muss die Strategie je nach Verlauf immer wieder angepasst werden.

Figuren und Rankingfaktoren im SEO Chess

Wie auch im Schach gibt es in der SEO unterschiedliche Figuren bzw. Rankingfaktoren mit ihren besonderen Eigenschaften und Möglichkeiten. Es gibt starke und weniger starke Rankingfaktoren, die jedoch alle ihren Beitrag leisten und am Ende sogar entscheidend sein können. 

  •  König: Je nach Betrachtung symbolisiert der König entweder das Ranking für ein bestimmtes Keyword oder die gesamte Website. Der König ist die Figur, die es zu schützen und zu verteidigen gilt. Der König allein kann nicht viel ausrichten. Er ist in seinen Bewegungen eingeschränkt und kann sich ohne Hilfe der anderen Figuren nicht verteidigen. Betrachtet man den König als das Ranking für ein bestimmtes Keyword, braucht es die Unterstützung der anderen Figuren (Rankingfaktoren), damit der König und damit die Website erfolgreich sein kann.
  • Dame: Im Schach ist die Dame die Figur mit der größten Schlagkraft. Die Dame kann sich in fast jede Richtung bewegen. Der Verlust der Dame führt in vielen Fällen zur Niederlage einer Schachpartie. Im SEO Chess steht die Dame für die Inhalte und ihre Qualität. Ohne hochwertige und relevante Inhalte, die für die Nutzer einen Mehrwert bringen und ihre Fragen beantworten, wird es kaum gelingen, gute Rankings zu erzielen – insbesondere für Keywords und Themen mit einem starken Wettbewerb. Weil die Dame bzw. die Inhalte entscheidend für den Erfolg sind, kommt deren Einsatz eine entscheidende Bedeutung im SEO Chess bei. Die Figur muss geschützt und darf nicht durch minderwertige Inhalte oder Thin Content geopfert werden.
  •  Bauern: Im Schachspiel die am häufigsten anzutreffende Figur sind die Bauern. Für sich genommen können sie nicht viel bewirken, aber gemeinsam können sie ein Spiel entscheiden. Im SEO Chess stehen die Bauern für weniger stark gewichtete Rankingfaktoren wie die Page Experience oder die Verwendung von Keywords in den URLs.
  • Springer / Pferd: Das besondere Merkmal dieser Figur ist ihre Art, sich zu bewegen: Ein Feld gerade und eines schräg kann der Springer bzw. das Pferd ziehen und dabei über andere Figuren hinwegziehen. Das macht die Figur so vielseitig und gleichzeitig schwer berechenbar. Im SEO Chess entspricht der Figur des Springers bzw. des Pferdes die Fähigkeit, sich flexibel auf neue Situationen einzustellen und zum Beispiel auf Google Updates oder auf Veränderungen bei den Mitbewerbern zu reagieren. Noch besser setzt man den Springer bzw. das Pferd ein, um proaktiv Neues und Überraschendes zu schaffen, mit dem die Mitbewerber nicht rechnen.
  • Türme: Die Türme sind starke Figuren im Schach. Sie kommen allerdings meist erst später in einer Partie zum Einsatz, wenn die anderen Figuren bereits auf dem Schlachtfeld unterwegs sind, denn die Türme sind in den hinteren Ecken versteckt und müssen erst nach vorne beordert werden. Im SEO Chess sind die Türme das perfekte Bild für Backlinks: Erstens sind sie stark und einflussreich, und zweitens kommen sie erst später zum Tragen, denn bevor gute und relevante Backlinks entstehen können, müssen erst einmal die Onpage-Grundlagen geschaffen werden. Erst dann, wenn es eine Website mit relevanten Inhalten gibt, werden andere bereit sein, diese Inhalte zu verlinken und die Inhalte damit zu stärken.
  • Läufer: Während die Türme für Backlinks stehen, also für Links von anderen Websites, symbolisieren die Läufer im SEO Chess interne Links einer Website. Auch interne Links spielen für Google eine Rolle bei den Rankings, denn sie zeigen Google, welche Seiten besonders wichtig sind und welche Bedeutung sie haben. Anders als die Türme bzw. die Backlinks kommen die Läufer bzw. die internen Links meist schon früher zum Einsatz.

Wie kann man im SEO Chess Figuren schlagen?

Versteht man die einzelnen Rankingfaktoren im SEO Chess als Figuren, dann müsste es analog zum realen Schachspiel möglich sein, die Figuren des Mitbewerbers zu schlagen, um so die eigenen Position und die Aussichten auf den Gewinn des Spiels zu verbessern.

Natürlich ist es nicht möglich, gute Inhalte, gute Backlinks oder schnelle Ladezeiten anderer Websites zu neutralisieren. Darum geht es auch nicht. „Schlagen“ ist im SEO Chess so zu verstehen, dass die Figuren bzw. die Rankingfaktoren der eigenen Website besser sind als die de Mitbewerber. Bessere und relevantere Inhalte, mehr und höherwertige Backlinks sowie eine bessere User Experience ermöglichen es, die Mitbewerber auf möglichst vielen Positionen zu übertreffen und damit zu schlagen.


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Bauern und ihre unterschätzte Bedeutung im Schach

Bauern im Schach wirken aufgrund ihres eingeschränkten Bewegungsradius auf den ersten Blick als eher unwichtige Figuren. Sie können aber im Lauf einer Partie entscheidende Bedeutung erhalten – etwa dann, wenn sie wichtige Felder und Räume abdecken und so entweder zum Schutz wichtiger eigener Figuren oder zu Angriffen auf Figuren des Gegenspielers genutzt werden.

Im SEO Chess können solche „Kleinigkeiten“ eine wichtige Rolle spielen – vor allem dann, wenn unter den anderen Figuren bzw. Rankingfaktoren Gleichstand herrscht. Google spricht in diesem Zusammenhang von sogenannten „Tie Breakern“. Zu ihnen gehört zum Beispiel die Page Experience. Werden zwei Seiten von Google ansonsten gleich gut bewertet, erhält die Seite den Vorzug, die den besseren Tie Breaker aufweist.

Ein besonderer Zug im Schach ist die Umwandlung: Schafft es ein Bauer, zur Grundlinie des Gegenübers durchzumarschieren, wird er zu einer Dame und damit zur mächtigsten Figur auf dem Feld. In der Analogie wäre eine solche Umwandlung im SEO Chess das Herausarbeiten einer bestimmten, vermeintlichen Kleinigkeit, die für eine Website zum Alleinstellungsmerkmal wird – etwa ein besonderes Design.

SEO als Simultanschach

In der SEO wird in den allermeisten Fällen nicht nur eine Partie gespielt. Konkurrenz mit anderen Websites gibt es aber für viele verschiedene Keywords und mit mehreren Mitbewerbern. Jeder Wettstreit für ein Keyword ist ein eigenes Schachspiel mit seinen eigenen Regeln und Figuren, die unterschiedliche Stärken und Schwächen haben. Und hier liegt die wahre Herausforderung: Wer schon einmal versucht hat, Simultanschach zu spielen, also mehrere Partien parallel zu bestreiten, weiß, wie schwierig das ist. Das liegt vor allem daran, dass man sich bei jedem Wechsel zu einer anderen Partie gedanklich umstellen und wieder auf die neue Partie einstellen muss.

Die gute Nachricht ist: Im SEO Chess gibt es bestimmte Rankingfaktoren, die für die gesamte Website gelten und damit in allen Partien hilfreich sind. Das betrifft zum Beispiel hochwertige Backlinks oder auch die Zuschreibung durch Google als Helpful Content. Auch die User Experience lässt sich normalerweise für die komplette Website optimieren und muss nicht Seite für Seite neu durchdacht werden.

In jeder SEO Chess-Partie unterschiedlich sind vor allem die Inhalte, denn sie müssen für jedes Thema bzw. Keyword möglichst relevant sein und genau zu den Bedürfnissen der Nutzer passen.

SEO als Spiel

Natürlich ist SEO mehr als ein Spiel. Es geht dabei um viel: Umsatz, Kundengewinnung und vieles mehr. Aber gerade die spielerischen Elemente sorgen dafür, dass SEO auch Spaß macht und als eine Art Wettbewerb gesehen werden kann. Die Analogie zum Schachspiel hilft außerdem dabei, SEO besser zu verstehen und die vielen beteiligten Einflussfaktoren zu erkennen.


Christian Kunz

Von Christian Kunz

SEO-Experte.
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